Schwerpunkte
Laparoskopische urologische Operationen
Brachytherapie des Prostatakarzinoms
Medikamentöse Tumortherapie
Klinische Studien
Beratung und Zweitmeinung
Brachytherapie des Prostatakarzinoms
Unter Brachytherapie versteht man das
Einbringen einer Strahlenquelle in ein vom
Krebs befallenes Organ, um eine Bestrahlung
„von innen“ durchzuführen, die eine möglichst
hohe Strahlendosis bei gleichzeitiger Schonung
umliegender Gewebe ermöglicht. Seit 1999 bin ich in Zusammenarbeit mit der Charité Anwender der Afterloading-Bestrahlung des Prostatakarzinoms mit Iridium 192, die temporär in zwei Sitzungen mit hoher Dosisrate durchgeführt wird (HDR-Brachytherapie), seit 2006 zusätzlich auch der permanenten Seedimplantation des Prostatakarzinoms, die als im Organ verbleibende Strahlenquelle, aber mit niedriger Dosisrate erfolgt (LDR-Brachytherapie). Darüber hinaus war ich an der Entwicklung neuer Verfahren zur Thermotherapie und Thermoradiotherapie des Prostatakarzinoms mittels ferromagnetischer Seeds sowie der Magnetflüssigkeits-Hyperthermie beteiligt.